Verfasst von: bocianflo | Mai 18, 2009

Einläutung der Segelflugsaison endlich auch an der Uni

Hallo zusammen,

CIMG1029

gestern (17.05.2008) haben sich Olli, Matze und ich endlich zusammen getan um die neue Segelflugsaison auch für den Hochschulsport an unserer Uni einzuweihen. Nach sehr optimistischen Wettervorhersagen trafen wir uns um 07:30Uhr, um in Richtung Unterwössen aufzubrechen. Im Schlepptau hatten wir leider nur die an der Uni stationierte DG100, der Cirrus wurde noch nicht aus dem Winterschlaf geholt (was sich im Nachhinein als vernünftige Entscheidung herausstellte). In Unterwössen angekommen absolvierten wir schnell das Anmeldeverfahren und unsere Überprüfungsstarts. Währenddessen ließen sich die Streckenhasen via F-Schlepp in den Himmel katapultieren. Aus der Winde heraus war allerdings noch keine Thermik zu erreichen. Bis zum erwarteten Thermikbeginn vertrieben wir uns die Zeit mit Fliegerlatein und Mittagessen. Ab 14:30 zog der erste Ventus seine Bahnen am Wössenerhang. Also wurde es am Windenstart unruhig und voll. In der Zwischenzeit trafen allerdings schon die ersten MelCIMG1027dungen über Außenlandungen am Platz ein.

Allerdings konnten nun auch Olli und ich uns mit unserer angemieteten ASK21 (D-8999) in die Startschlange einreihen. Auch Matze, welcher sich die DG100 schnappte stand Abflugbereit da.

Nach dem Ausklinken drehten Olli und Ich direkt in den Wössenerhang ein, welcher uns bereits mit einem kräftigen Hangaufwind erwartete. Diese Kraft währte jedoch nicht lange und so “kämpften” wir uns im Hangaufwind zwischen den K8ten und K13en durch. Bis wir von 450m (über Platz) auf 650m gestiegen waren. CIMG1015Dann hob es plötzlich wieder etwas stärker und nach Kontrolle des Luftraumes entschieden wir uns, knapp über Hanggrad, zu kreisen. Durch nutzen dieser Ablösung konnten wir nun in kürzerer Zeit an Höhe gewinnen, jedoch war auch hier bei knapp 750m Schluss. Also rüber zum Hausbart, dort kreisten wir in einem zerrissenen Bart bis auf 1300m über Platz. Unser nächstes Ziel war nun das erreichen der nächsten Wolken um endlich einmal die Basis fühlen zu können (diese muss bei mind. 2000m über Platzniveau gelegen haben), also auf in Richtung “wilder Kaiser”. Allerdings hatte sich in der Zwischenzeit eine erhebliche Schicht Fliegen auf unserer Fläche breit gemacht. Somit war die Gleitzahl eher weniger gut (1:Stein). Die Wolken und den Kaiser konnten wir uns abschminken. Wir flogen noch ein paar Hänge ab, bis wir uns dazu entschlossen den Heimweg anzutreten, da wir den bombastischen Alpentag nicht vorgefunden hatten.

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Nach dem Flug konnten wir festhalten; es war schön, jedoch muss es auch noch besser gehen.

Wir packten die DG100 ein und traten den Rückweg nach Neubiberg an.

Trotzdem fand ich, war es eine schöne Beschäftigung den Sonntag zu verbringen.

In diesem Sinne, positiv denken, negativ wölben

Florian

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